Zehntausend Lorick-Larven in Olivengläsern versteckt!

Der Zoll von Falano hat gestern einen außergewöhnlich frechen Versuch seltene Lorick-Larven in den Port zu schmuggeln aufgedeckt. Dabei fand man zehntausende dieser gefährlichen Larven in Olivengläsern zusammen mit Oliven versteckt.

“Es handelt sich um einen sehr guten Versuch uns in die Irre zu führen, denn diese …- Larven sind von Form, Gewicht und Beweglichkeit den eingelegten salzigen Früchten recht ähnlich”, sagt Landar Heasl, Generalsekretär der Falano Zollbehörde man habe nur durch eine Routinekontrolle die Einfuhr der für einen Raumhafen sehr gefährlichen Tierchen aufdecken können.

Doch warum sind die Lorick-Larven überhaupt eine so große Gefahr für Falano? “Sie sehen ja ganz unscheinbar, ja fast niedlich aus, diese kleinen rundlichen Viecher, die sich kaum bewegen. Aber das bleibt in der Regel nicht lange so”, erklärt Varvara Siencon, Biologie Professorin an der Mendel Universität. Das Gefährliche bei diesen kleinen Lebensformen aus dem Xeehter System ist deren Verpuppungsphase für die sie zur Vorbereitung eine große Menge an Metallen sammeln. Insbesondere Kupfer, Eisen, Aluminium und Gold werden von den kleinen Tierchen angehäuft und genutzt, um die Verpuppung einzuleiten. Dabei besitzen die Larven bereits sehr starke Kiefer mit Rasiermesserscharven Zahnleisten, dadurch können sie mit Leichtigkeit Kabel, Isolierungen und sogar dünnere Bleche und Metallverkleidugnen aufbeißen, um an die Edelmetalle zu gelangen. Einmal eingeschleppt sind diese Tiere kaum wieder los zu werden und stellen daher eine extreme Gefahr für einen Raumhafen oder Raumschiffe dar. Was wenig hilfreich ist, ist die Tatsache, dass die Larven sogar im Vakuum überlebensfähig sind und keinen Sauerstoff benötigen.

Als Schmuggelware findet man die kleinen Geschöpfe aber immer wieder weil “sie einen unvergleichlich nussigen Geschmack haben und gerade mit einem Löffelchen Creme Fraiche vorzüglich hinuntergehen”, schildert für uns Gourmet-Experte Fabian Louvlee. Freilich gibt es die Larven hier und dort auf einer Speisekarte im Port präsentiert, es muss sich aber stets um eine gehackte Tiefkühlkost handeln, denn anders als im Vakuum überleben die Larven nicht den gehackten Zustand.

Einen kulinarischen Grund die Larven lebendig zu importieren gibt es keinen, denn der Geschmack soll sich auch im gefrorenen Zustand wunderbar halten, auch sind keine bewusstseinserweiternden Eigenschaft bekannt. Es soll allerdings Gruppierungen im Port geben, die die Lorick-Larven für spirituelle Rituale missbrauchen, so Varvara Siencon, die uns Bilder übermittelt von Personen die sich absichtlich von den Tieren im berauschten Zustand Körperteile zerbeißen lassen. “Das birgt auch zusätzliche Risiken, denn von Xeehter Prime kursieren mehr als ein Dutzend ernstzunehmender Infektionskrankheiten, die auch über die Lorick-Larven übertragen werden können”, erklärt Siencon weiter.

Logistisch jetzt natürlich auch ein Thema ist die sichere Vernichtung der lebendingen Kreaturen und da man die Herkunft nicht sicher feststellen kann droht der gesamten Charge jetzt die Auslöschung. “Aufgrund der Vakuumrobustheit der Tiere”, werde man sie in einem Krematorium auf einer geschützten und separierten Deponie einäschern, so Landar Haesl weiter, wichtig sei es, dass die Larven sofort den Hafen verlassen.

Um 19:30 soll es noch freie Tische im Ristorante Falusce Lumea geben, für all jene die die Larven gerne auf legalem Wege und frisch zubereitet einmal genießen wollen.

Ten Thousand Lorick Larvae Hidden in Olive Jars!

Falano Customs yesterday uncovered an exceptionally audacious attempt to smuggle rare Lorick larvae into the Port, finding tens of thousands of these dangerous creatures hidden in olive jars alongside actual olives.

“It was a very clever attempt to mislead us, as these larvae are quite similar in shape, weight, and mobility to pickled salty fruits,” said Landar Heasl, Secretary-General of the Falano Customs Authority. He added that only a routine inspection led to the discovery of these creatures, which pose a significant threat to a spaceport.

But why are Lorick larvae such a big danger to Falano? “They look quite inconspicuous, almost cute – these small, roundish critters that barely move. But that usually doesn’t last long,” explains Varvara Siencon, Professor of Biology at Mendel University. The danger with these small life forms from the Xeehter System lies in their pupation phase, for which they collect a large amount of metals in preparation. Copper, iron, aluminum, and gold, in particular, are hoarded and used by the little creatures to initiate pupation. The larvae already possess very strong jaws with razor-sharp tooth ridges, allowing them to easily bite through cables, insulation, and even thinner sheets and metal coverings to get to the precious metals. Once introduced, these animals are incredibly difficult to get rid of and therefore pose an extreme danger to a spaceport or spacecraft. What’s not helpful is the fact that the larvae can even survive in a vacuum and do not require oxygen.

However, these small creatures are repeatedly found as contraband because “they have an incomparably nutty taste and go down exquisitely with a spoonful of crème fraîche,” explains gourmet expert Fabian Louvlee. Of course, the larvae are presented on menus here and there in the Port, but it must always be chopped frozen food, as, unlike in a vacuum, the larvae do not survive being chopped.

There is no culinary reason to import the larvae alive, as the taste is said to hold wonderfully even when frozen, nor are any mind-altering properties known. However, according to Varvara Siencon, there are groups in the Port who misuse Lorick larvae for spiritual rituals, and she showed us images of people intentionally letting the animals bite off body parts while intoxicated. “This also carries additional risks, as more than a dozen serious infectious diseases from Xeehter Prime can be transmitted via the Lorick larvae,” Siencon further explained.

Logistically, the safe destruction of the living creatures is now also an issue, and since their origin cannot be reliably determined, the entire shipment faces annihilation. “Due to the animals’ vacuum robustness,” they will be incinerated in a crematorium at a protected and segregated landfill, Landar Haesl continued, emphasizing that it’s crucial for the larvae to leave the harbor immediately.

At 7:30 PM, there are still free tables at Ristorante Falusce Lumea for those who would like to enjoy the larvae legally and freshly prepared.