Infrastrukturexperten Luis Decartés Sprecherin des Betriebsrates Harani Achat-Klischkowa Chefverhandler der Arbeitgeberseite, Florian Hirsch Personalchef der Farlines Karl McClair Sprecher des Betriebsrates, Alexis Krokant

Eine Faire Einigung!

Von einer “Großartigen Einigung” spricht Florian Hirsch, Chefverhandler der Kollektivvertragsrunde bei den Angestellten der Farlines heute gegenüber dem Falano Sentinel. Es habe “fruchtbare Gespräche” mit der neuen Sprecherin des Betriebsrates Silvia McClair gegeben. “Schnell ist klar gewesen, dass die Forderungen der Arbeitnehmerseite einfach überspitzt war…” erklärt McClair. Man “müsse die Firma unterstützen” und nicht mit zusätzlichen Lohnaufschlägen “an den Rand des tragbaren” drängen. Nicht zuletzt wären sonst die Erhöhungen der Ticketpreise vermutlich “weitaus höher ausgefallen” hätte man die Mehrkosten den Kunden der Farlines “natürlich vollständig weiterverrechnen” müssen, so Hirsch. Am Ende des Tages habe sich Achat-Klischkowa “massiv verkalkuliert” und sollte lieber “vor der eignen Haustüre kehren”, postet Personalchef der Farlines, Karl McClair. Auf Ansuchen des Falano Sentinel bekommen wir keine zusätzliche Stellungnahme der Betriebsratsvertreterin Silvia McClair, die überraschend vorgestern als neue Chefverhandlerin an den Start gestellt wurde, als auch Unstimmigkeiten in den Akten von Alexis Krokant publik gemacht worden waren. Zusätzlich bekamen wir keine Antwort auf die Frage, ob und wie das familiäre Naheverhältnis zwischen Silvia McClair und Karl McClair Einfluss, auf die nun recht einseitige Einigung, genommen hat. Silvia McClair ist Großnichte von Personalchef der Farlines Karl McClair und selbst seit drei Jahren im Unternehmen. Damit nimmt das große Verhandlungsthema zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im zentralen Transportunternehmen von Falano Port ein Ende. Die Arbeitnehmerseite stimmte einer Lohn- und Gehaltserhöhung von 1.83% im Mittel zu, das entspricht einem Abschluss mit -0.96% unter der rollierenden Inflation des Vorjahres. Ob das Thema damit wirklich zu hundert Prozent abgeschlossen sein wird, bleibt abzuwarten. Die “Feine Englische” ist es laut unserem Infrastrukturexperten, Luis Decartés, jedenfalls nicht und “da könnte noch was kommen”.